Moderne Industrie für den Rhein-Kreis

Abfall - Naphta - 210515Die Idee: Aus Plastikabfällen (links) das für die Chemie wichtige Naphta (r.) herstellen.

Aus den Plastikabfällen, die wir alle im gelben Sack sammeln, wieder Rohstoffe für neue Kunststoffe machen – eine Pilotanlage dafür könnte bald bei uns im Rhein-Kreis Neuss stehen. Dafür werde ich mich einsetzen. Denn solche Projekte – an der Schnittstelle zwischen Chemieindustrie und Energiewirtschaft – sind ein Beitrag zur nachhaltigen Gestaltung
des Strukturwandels. 

Im Gespräch mit Dipl. Ing. Achim Methling.Im Gespräch mit Dipl. Ing. Achim Methling.

Konkret geht es darum, aus bestimmten Kunststoffabfällen – denen aus PE (Poly-Ethylen) und PP (Poly-Propylen) – „Naphta“ herzustellen. Das ist einer der entscheidenden Rohstoffe für die chemische Industrie. Und er könnte mit dem Verfahren zurück gewonnen werden, noch dazu zur Hälfte des derzeitigen Marktpreies. Das Verfahren dafür hat die Advantage Fuel Technologies AG mit Sitz in Berlin entwickelt. Ich habe mir die Geschäftsidee des Unternehmens vom Aufsichtsratsvorsitzenden, Axel Rentzmann, und dem Aufsichtsratsmitglied und Ideengeber, Dipl. Ing. Achim Methling, erläutern lassen. Sie haben mich überzeugt: „Diese innovative Idee gehört ins Revier“. Ich werde mich als Bürger-Landrat dafür einsetzen, die Pilotanlage in den Rhein-Kreis zu holen. Weitere Gespräche sind bereits vereinbart.

Falls Sie das Thema interessiert, empfehle ich Ihnen, zur Veranstaltung „Nachhaltiger Strukturwandel – Perspektiven fürs Revier“ am Dienstag, 26. Mai 2015 um 19 Uhr im Roten Saal des Alten Schlosses in Grevenbroich zu kommen.

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