Zu den schwarz-gelben Windenergie-Plänen in NRW

Hans Christian Markert

Zur Experten-Anhörung des schwarz-gelben Antrags im NRW-Landtag zum Thema Windenergie erklärt Hans Christian Markert, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und energiepolitischer Sprecher der GRÜNEN Fraktion im Rhein-Kreis Neuss:

„Uns ist schleierhaft, wie CDU und FDP aus der Anhörung in der letzten Woche Unterstützung für ihre umstrittenen Windenergie-Pläne herauslesen können. Die Kritik der Expertinnen und Experten war unüberhörbar und lässt keinen Interpretationsspielraum: Juristen, Planungsbüros, Kommunen, Energieversorgungsunternehmen, Windparkbetreiber und Naturschutzverbände kritisieren das geplante Ausbremsen der Windenergie in NRW. Viel Kritik gab es seitens der Sachverständigen beispielsweise an der geplanten Abstandsregelung zur Wohnbebauung. Sie sei mitnichten rechtssicher durchführbar, rufe jedoch große Verunsicherung bei Kommunen hervor. Die von Minister Pinkwart in die Ausbau-Erneuerung allein vorhandener Standorte gesetzten Hoffnungen sind nach Ansicht der Experten nicht erfüllbar. Sie sind in der Regel auch nicht leichter zu realisieren als die Errichtung neuer Standorte. (mehr …)

Startschuss für nachhaltige Wirtschaftsinitiative

Schon seit längerer Zeit arbeiten Vertreterinnen und Vertreter von Unternehmen und Umweltverbänden, Betriebsräte, Wissenschaftler und Politiker aus der Region an der Idee einer nachhaltigen Wirtschaftsinitiative. Die Idee für diesen Think Tank Rheinland hatten die ehemaligen Gewerkschafter Gerd Hengsberger, Karl Josef Ellrich und Hubert Wilhelm Wimmer. Ziel ist es dabei, durch das gleichberechtigte Zusammendenken von wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Fragestellungen Gewerbe- und Industrieansiedlungen am Standort rund um das rheinische Revier zu realisieren. (mehr …)

Industriepolitik im Rheinischen Revier

Als Landtagsabgeordneter will ich meine Erfahrungen als Initiator und Vorsitzender der Enquete-Kommission zur Zukunft der Chemieindustrie auf andere Branchen übertragen und für neue Industrien im Revier einbringen. So können zusammen mit Beschäftigen und Unternehmen gute Jobperspektiven für unsere Kinder und Enkelkinder geschaffen werden. Toll, dass ich dabei auch von engagierten RWE-Betriebsräten und vom renommierten Wuppertal Institut unterstützt werde. (mehr …)

1. Kandidatenrunde im Grevenbroicher STATTBLATT-Magazin

Das STATTBLATT in Grevenbroich hat mich als Landtagskandidat in Grevenbroich, Rommerskirchen und Dormagen für seine aktuelle Ausgabe gefragt, welche drei Themen ich umgehend anpacken würde, wenn ich gewählt würde. Hier meine Antwort:

Über Jahrzehnte ist der Wohlstand des Rhein-Kreises Neuss hier im Revier – in Grevenbroich – maßgeblich miterarbeitet worden. Damit auch in Zukunft unsere Kinder und Enkelkinder gute Arbeit finden, hat für mich die Ansiedlung neuer Industrien und zukunftsfester Ausbildungs- und Arbeitsplätze – etwa mit einem innovativen Gewerbepark in Frimmersdorf – höchste Priorität. Nur so können wir einen Strukturbruch in den nächsten Jahrzehnten vermeiden. Außerdem darf Grevenbroich nicht länger bahntechnisch abgehängt werden. Insofern werde ich mich weiterhin mit Nachdruck dafür einsetzen, dass die RB 38 kurzfristig – v.a. am Wochenende – besser und als Direktverbindung an die Landes-Hauptstadt Düsseldorf angebunden wird und auf Sicht zu einer gut vertakteten S-Bahn-Linie ausgebaut wird. Und schließlich nehme ich das wachsende Sicherheitsbedürfnis auch vieler Grevenbroicherinnen und Grevenbroicher ernst. Daher ist es mir im Sinne einer bürgernahen Polizei wichtig, für mehr sichtbare Polizei – also mehr Bezirksbeamtinnen und –beamten – zu sorgen.