Über mich

Viele kennen mich unter meinem Spitznamen „HC“. Ich bin 46 Jahre alt, verheiratet, habe zwei Kinder und bin naturverbunden sowie sportbegeistert. Entspannung finde ich in unserem Garten, beim Kochen, beim Reisen, beim Krimi-Lesen, Angeln und Floorball-Spielen. Schon als Jugendlicher war ich politisch engagiert, lagen mir ein gutes Miteinander, Chancengerechtigkeit und der Erhalt unserer Umwelt am Herzen.

Ich wurde am 1. Oktober 1968 in Bad Oeynhausen geboren und bin im lippischen Lage aufgewachsen. In meiner Kindheit wurde am Küchentisch oft über Politik diskutiert. Darum bin ich wohl auch früh politisch aktiv geworden, setzte mich für Abrüstung, den Atomausstieg und eine bessere verkehrliche Anbindung meiner ländlichen Region ein. Seit 1984 engagiere ich mich für die Grünen und bin dort seit 1992 Mitglied.

Meinen Zivildienst habe ich im Umweltzentrum in Bielefeld abgeleistet. Nach dem Abitur 1988 habe ich zunächst evangelische Theologie und dann Jura in Bielefeld studiert. Während meines Studiums lag mein politisches Augenmerk insbesondere auf der Verkehrspolitik.

Nach dem Rechtsreferendariat war ich als Volljurist von 1999 bis 2010 Referatsleiter im Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen. Seit 2009 bin ich Mitglied des Kreistages und wurde 2010 über die Landesliste der Grünen zum Landtagsabgeordneten gewählt. Dort bin ich für die grünen Kernthemen Umwelt-, Verbraucher- und Atompolitik Sprecher meiner Fraktion. Außerdem habe ich von April 2013 bis Mai 2015 die von mir initiierte Enquetekommission „Zukunft der chemischen Industrie in Nordrhein-Westfalen“ geleitet.

Bei der Landratswahl 2015 im Rhein-Kreis Neuss war ich unter dem Motto „Gemeinsam. Bunt. Stark“ Kandidat von SPD, Grünen, Linken, Aktiven und Piraten.

Fünf Fragen an den Abgeordneten Hans Christian Markert

  • 1. Wie sind Sie in die Politik gekommen?

In meiner Kindheit in Ostwestfalen wurde am Küchentisch oft über Politik diskutiert. Auch als Jugendlicher war ich bereits kirchlich und politisch engagiert – seitdem liegen mir ein gutes Miteinander, Chancengerechtigkeit und der Erhalt unserer Umwelt am Herzen.

So bin ich früh politisch aktiv geworden, setzte mich für Abrüstung, den Atomausstieg und eine bessere verkehrliche Anbindung meiner ländlichen Region ein. Seit 1984 engagiere ich mich für die Grünen und bin dort seit 1992 Mitglied.

Politik bedeutet für mich seitdem, Verantwortung für die Menschen zu übernehmen und ihre Interessen zu vertreten, für eine intakte und gesunde Umwelt, den Frieden, eine nachhaltige Lebens- und Wirtschaftsweise sowie für Gerechtigkeit und gegenseitige Toleranz.

  • 2. Was sind Ihre politischen Grundsätze?

Der oberste Grundsatz ist Freiheit und Menschenwürde durch Selbstbestimmung. Und dies nicht nur für eine privilegierte Schicht, sondern für möglichst alle Menschen. Daraus leiten sich für mich alle anderen Prinzipien ab. In erster Linie ist dies die Achtung vor dem Leben.

Ohne diese Achtung ist eine friedlichere, ökologisch nachhaltigere, gerechtere und tolerantere Welt nicht zu denken. Die Fähigkeit, dem anderen zuzuhören, zum Interessenausgleich und zum Kompromiss in unserer demokratischen Ordnung, sind weitere wichtige Prinzipien für mich.

Als Grüner drückt sich dies für mich besonders in unseren vier Grundsäulen aus: ökologisch – sozial – basisdemokratisch – gewaltfrei. Jegliche autoritäre Politikvorstellungen sind mir daher auch zuwider. Als Grüner möchte ich nicht die Menschen umbauen, sondern die Rahmenbedingungen unseres Wirtschaftens anders gestalten, damit auch Menschen in anderen Weltregionen und nachkommende Generationen noch die Chance haben, Freiheit und Menschenwürde durch Selbstbestimmung zu erfahren und leben zu können.

  • 3. Was schätzen Sie besonders an NRW?

Nordrhein-Westfalen ist ein großes, buntes und sehr vielschichtiges Bundesland. Insbesondere heute, wo wir mit Flucht und Migration erleben, dass eine politisch erwachende Welt zusammenwächst, sind unsere Erfahrungen in NRW wichtig. Allein das Ruhrgebiet mit seiner langen Einwanderungsgeschichte zeigt uns, dass wir gemeinsam leben und arbeiten können, dass Pluralität ein Gewinn für uns alle sein kann.

Als bedeutender Industriestandort nicht nur Deutschlands, sondern ganz Europas, können wir Nordrhein-Westfalen zu einem Modell des Umbaus unserer Industriegesellschaft machen: ökologisch, ökonomisch und sozial. In unseren weiten ländlichen Räumen können wir bei der Mobilität, den Kommunikationsnetzen und der Infrastruktur eine Vorreiterrolle einnehmen. Kurz: Nordrhein-Westfalen stand in Deutschland schon immer für den Fortschritt im Sinne der Menschen und wird auch weiterhin für einen solchen stehen. Die Kreativität, Herzlichkeit und Gastfreundschaft seiner Menschen sind dabei die großen Stärken dieses Landes, die nicht versiegen dürfen.

  • 4. Welcher Erfolg ist Ihnen besonders wichtig?

Von April 2013 bis Mai 2015 habe ich die von mir initiierte Enquetekommission „Zukunft der chemischen Industrie in Nordrhein-Westfalen“ geleitet. Anhand der Oberthemen Rohstoffe/Werkstoffe, Elektrochemie und Verfahren hat die Kommission in intensiver Arbeit über zwei Jahre unterschiedliche Denkansätze zusammengeführt und neben dem Thema Energie auch Handlungsempfehlungen für die wichtigen Querschnittsthemen Innovationsfähigkeit, Technologieakzeptanz sowie für die gesellschaftlichen Herausforderungen von Qualifikation, demografischer Entwicklung und guten Arbeitsverhältnissen erarbeitet.

Nach Abschluss der Kommission kann festgestellt werden: Es gibt einen nachhaltigen Weg zum Umbau unserer Industriegesellschaft. Und dieser wurde im Konsens aller relevanten Akteure verabschiedet.

Vertreter aus Industrie, Verbänden, Politik, Wissenschaft und Gewerkschaften einigten sich auf einen solchen Konsens. Damit hat die Enquetekommission eine belastbare Brücke in eine wirtschaftlich, sozial und ökologisch nachhaltige Zukunft für eine unserer Schlüsselindustrien gebaut.

  • 5. Was machen Sie gerne in Ihrer Freizeit?

Selbstverständlich stehen meine Familie, meine Frau und meine zwei Kinder, bei meiner knappen Zeit zu Hause im Mittelpunkt. Ich widme mich darüber hinaus in meiner Freizeit besonders gerne der Natur und meinem Garten. Ich bin leidenschaftlicher Fan des Revierfußballs und trainiere regelmäßig mit meiner Floorball-Manschaft in Holzbüttgen, liebe gute Musik und Kabarett, koche gerne, treffe Freunde und lese Krimis.

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