2. Kandidatenrunde im Grevenbroicher STATTBLATT-Magazin

Das STATTBLATT in Grevenbroich hat mich als Landtagskandidat in Grevenbroich, Rommerskirchen und Dormagen für seine aktuelle Ausgabe gefragt:

„Wagen wir einen Blick auf Ihre Wahlbezirke: wie unterscheiden sich die drei Standorte Grevenbroich, Rommerskirchen und Dormagen voneinander und in welche Richtung sollte es zukünftig gehen?“

Hier meine Antwort:

Dormagen mit seinem ChemPark und Grevenbroich mit seiner Aluminium-Industrie und der Energiewirtschaft bilden die industriellen Säulen des Rhein-Kreises. Sie tragen zusammen mit Handwerk und Mittelstand maßgeblich zum Wohlstand der gesamten Region bei. Rommerskirchen mit seinen fruchtbaren Ländereien und dem vergleichsweise hohen Lebensstandard wird durch den Gilbach geprägt. Damit auch unsere Kinder in Zukunft gute Ausbildungs- und Arbeitsplätze finden, möchte ich meine Erfahrungen als Initiator und Vorsitzender der Enquete-Kommission zur ‚Zukunft der Chemischen Industrie‘ einbringen und auf weitere Branchen übertragen. Es gilt, schon jetzt neue Industrien und Gewerbe insbesondere im Revier anzusiedeln. Damit lässt sich der drohende Strukturbruch in Grevenbroich vermeiden. Die heimische Chemieindustrie in Dormagen ist dabei ein Garant für kreative und innovative Ideen. Ein stärkeres Zusammenspiel von Industrie, Handwerk, Mittelstand und Hochschulen macht das Revier für junge Menschen attraktiv.

Neue Arbeitsplätze und der schonende Umgang mit Energie und natürlichen Ressourcen sind kein Widerspruch. Unsere wichtigste Ressource, unser Wasser, möchte ich besser vor zu viel Düngeeinträgen, Medikamenten- und Plastikrückständen schützen. Sonst zahlen wir alle – v.a. Menschen mit geringen Einkünften – den Preis für eine teurere Trinkwasseraufbereitung. Die Gilbachaue in Rommerskirchen ist ein vorbildliches Beispiel für den Erhalt unserer Natur und Umwelt. Aber es geht mir auch darum, die Menschen mit dem Lärm des Durchgangsverkehrs nicht alleine zu lassen und mit modernen S-Bahnen besser anzubinden. Letzteres stärkt auch Einzelhandel und Gastronomie in den Innenstädten von Grevenbroich und Dormagen, wo heute schon regelmäßig Menschen von außerhalb einkaufen.

Was denkst du?