Markert: Petrauschke muss von seinem hohen Ross runter

Pressefoto_HC

Hans Christian Markert, Landratskandidat von SPD, Grünen, Linkspartei, Piraten und Die Aktive, lobt die Initiative zur Interkommunalen Zusammenarbeit der Städte Neuss, Dormagen und Rommerskirchen. Die drei Städte unterzeichneten gestern eine Absichtserklärung, in der sie sich auf eine Zusammenarbeit im Bereich der örtlichen Rechnungsprüfung einigten. Außerdem wollen die Stadtverwaltungen in Dormagen und Neuss auch im Bereich Personalservice zusammenarbeiten.

„Die Initiative der drei Städte ist sehr lobenswert, weil Sie mutig voran gehen und die Tür für weitere Partner offen lassen“, sagt Markert. „Hier entwickeln drei Städte mal gemeinsame Ideen, mit dem Ziel Kosten zu sparen. Das gefällt mir“, so Markert.

Die Kritik des amtierenden Landrats an der Initiative kann Markert nicht nachvollziehen. Hans-Jürgen Petrauschke hatte die Absichtserklärung als „Griff ins Klo“ bezeichnet. „Eine solche Reaktion ist symptomatisch für das Auftreten des derzeitigen Landrats“, sagt Markert. „Herr Petrauschke muss endlich von seinem hohen Ross runter kommen und aufhören sich das Recht in seinem Sinne zurechtzubiegen.“

Markert will als Landrat wieder zu einer „Kultur des Miteinanders“ kommen. „Nicht nur das Verhältnis zwischen Politik und Bürgern, sondern auch das Verhältnis zwischen dem Kreis und den Städten und Gemeinden muss stark verbessert werden“, sagt Markert. In dem Zusammenhang verweist er auf seinen Vorschlag, mehr Verantwortung der Kommunen zuzulassen – etwa im Bereich der Wirtschaftsförderung. Außerdem verspricht Markert, die gemeinsame Konferenz von Bürgermeistern und Landrat so weiter zu entwickeln, dass dort auch Raum ist, neue Ideen zu entwickeln. „Der Kreis soll den Kommunen helfen, nicht sie bremsen“, sagt Markert. Insofern zeige die schroffe Reaktion des Landrats auf den aktuellen Vorschlag, wie sehr die Kritik ins Schwarze treffe.

Was denkst du?