Presse: „Markert: Gohr ist ungeeignet als Konverterstandort“

Neuß-Grevenbroicher Zeitung – 12. Januar 2017

Dormagen. Es liegt nicht in der Hand der Landespolitiker, trotzdem legte sich Hans Christian Markert MdL fest: „Wenn wir die Energiewende anders organisieren würden, bräuchten wir den Konverter grundsätzlich nicht.“ Der in Kaarst wohnende Landtagskandidat von Bündnis 90/Die Grünen im Wahlkreis Dormagen, Rommerskirchen und Grevenbroich gab bei der Veranstaltung der Grünen im Landgasthaus Gohr zum Konverter zu, dass er keinen Einfluss darauf habe, dass der umstrittene Stromumwandler im Rhein-Kreis gebaut wird. Für ihn müsse der kreisweit beschlossene Kompromiss gelten, den Standort mit dem größtmöglichen Abstand zur geschlossenen Wohnbebauung zu nehmen. Zum vollständigen Artikel …

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Chemie bietet Zukunftschancen

Unter dem Motto „Dormagen – Chemiestandort der Zukunft“ hatten die GRÜNEN ins Haus Horrem geladen. Die beiden Ortsverbandssprecher Jaroslava Voigt, die als selbständige Rentenberaterin auch bei den Wirtschaftsjunioren aktiv ist und Michael Gering konnten ein buntes Publikum begrüßen – darunter auch den Geschäftsführer des Verbandes der nordrhein-westfälischen Chemieindustrie, Hans-Jürgen Mittelstedt und Gerd Hengstberger (Think Tank Rheinland) sowie zahlreiche Arbeitnehmer- und Umweltverbandsvertreter. „Die Chemieindustrie ist ein wichtiger Partner, wenn es darum geht, Umwelt und Wirtschaft zusammenzudenken und zukunftsfeste Arbeitsplätze für unsere Kinder und Enkelkinder in Dormagen zu schaffen“, betonte der Initiator und ehemalige Vorsitzende der Enquete-Kommission zur nachhaltigen „Zukunft der Chemieindustrie in NRW“, Hans Christian Markert in seinem Vortrag. Gemeinsam sei es der Kommission unter seiner Regie gelungen, Kreislaufideen in der Chemieindustrie stärker in den Blickpunkt zu rücken, aber auch die Bedeutung der Chemie für den heimischen Standort stärker ins Bewusstsein zu tragen. Als Landtagsabgeordneter im Südkreis wolle er diesen Kurs weiter vorantreiben und die 58 konkreten Handlungsempfehlungen gerade auch in Dormagen umsetzen helfen, so Markert.