Meine Kommentierung zur Klage der Atomkonzerne vor dem BVerfG

Die Klage der Atomkonzerne ist in der Sache daneben und in der Höhe unverschämt. Die Klage ignoriert aber auch – noch dazu wenige Tage nach dem 5. Jahrestag von Fukushima – den politisch und gesellschaftlich breit getragenen Atom-Ausstiegskonsens. Nachdem die Kläger RWE und E.on über Jahrzehnte ihre Milliarden-Gewinne eingestrichen haben, wollen sie nun die Kosten für die Abwicklung der strahlenden Technik auf die Steuerzahler*innen abwälzen. Die Höhe des begehrten Schadensersatzes in Höhe von 15 Mrd. € ist völlig überzogen, weil die geltend gemachten „entgangenen Gewinne“ für die nach Fukushima abgeschalteten 8 AKW bei weitem nicht dem an der Energiebörse in den letzten Jahren deutlich gesunkenen Großhandelspreis für Atomstrom entsprechen. (mehr …)

Bericht vom Atompolitischen Ratschlag zu den Schrott-Reaktoren Tihange und Doel in Belgien

Am 2. Februar 2016 im Landtag Düsseldorf

Hans Christian Markert, MdL und Umwelt-, Verbraucher- und Anti-Atompolitischer Sprecher der Grünen Landtagsfraktion, begrüßte die Referentinnen und Referenten sowie die zahlreich erschienen Gäste und führte in das Thema rund um die belgischen Atom-Reaktoren Tihange 2 und Doel 3 ein.

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